herbststurm

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Und könnte ich....


Auf den Ästen liegt zähes Grau. Wir treiben irgendwo dazwischen. Vielleicht würden wir morgen die Trägheit um uns herum besser fassen können, morgen, wenn die Gedanken und du wieder an unterschiedlichen Orten weilen.

Seufzend treibt der Wind ein Blatt vor meinen Blick, du fängst ihn auf, sanft und bohrend.
Lass uns nicht schwarz malen; noch blüht der Herbst jung, noch kann ich jede Linie, die das Leben in deinen Körper schlug, mit eigenen Augen nachzeichnen.
Tätowier mir dein Leben in die Brust. 

Deine Hand verliert sich in meiner, definiert Größen und Formen neu. Es passt. So sehr, daß wir diesen Weg der vor uns liegt, nicht wagen können.
Wir verpassen uns besser, gehen ein weiteres Leben lang an uns vorbei, knüpfen die Fäden zu lose, um sie nie wieder lösen zu müssen.

Lassen Kastanien von Fingerspitzen gleiten, stürzen Sehnsüchte ins nebelkalte Gras.

Und könnte ich die Gitarre in deinen Händen sein...



C.Bach 2011
11.6.12 23:42


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